Was muss man bei der Einrichtung der Replikation beachten?
Beim Datentransfer über Netzwerk und besonders über eine VPN Internet-Verbindung gibt es ein paar sehr wichtige Dinge zu beachten:
1. Bandweite
Datentransfer über VPN Internet kann zur Herausforderung werden. Vielen Replikationsprogrammen ist es nicht möglich, die benutzte Bandbreite zu definieren. So wird während der Datenreplikation die gesamte Bandbreite in Beschlag genommen, wodurch die Internetverbindung beeinträchtigt oder gar blockiert werden kann. Andere Programme oder Benutzer können die Verbindung dann nicht mehr nutzen.
2. Datenkompression
Datenkompression ist eine überaus sinnvolle Möglichkeit, Daten über das Netzwerk zu transferrieren. Wird diese Option gewählt, so werden alle Daten erst einmal komprimiert, bevor sie verschickt werden – dadurch kann die Datenreplikation bedeutend beschleunigt werden.
3. Byte-level incremental Replikation
Beim Gebrauch der Byte-level incremental Replikation werden nur die veränderten Bytes einer Datei übermittelt Dadurch wird die Backup-Dauer bedeutend gesteigert. Mit diesem feature ist es endlich möglich, zuverlässig ganze Terrabytes an Daten binnen Minuten zu replizieren.
4. Kapazität des Backup Servers
Über welche Kapazität ein Backup-Server verfügen sollte, hängt davon ab, wie viele Backups wie viele Tage lang gespeichert werden sollen.
Soll zum Beispiel ein Backup von einem 1TB Server durchgeführt werden und 10 Backups gespeichert werden, so sollte der Backup-Server dementsprechend eine Aufnahmefähigkeit von mindestens 10 TB besitzen.
5. Häufigkeit der Backups
Mit der euroNAS Software ist es möglich, täglich oder stündlich Backups durchführen zu lassen.
6. Protokollierung
Nach jeder durchgeführten Replikation erstellt euroNAS ein Transfer-Protokoll. Optional kann sich der Administrator nach jeder Replikation ein Protokoll per Email zuschicken lassen.